Große Resonanz und vielfältige Einblicke
Mit mehr als 3.000 Besucher*innen bot der dreitägige Kongress eine bedeutende Plattform für Austausch, Information und Vernetzung rund um inklusive Arbeitsmodelle. Der Stand der BBW-Leipzig-Gruppe stieß auf großes Interesse: Neben Informationen zu Ausbildungs-, Bildungs- und Arbeitsangeboten konnten Besucher*innen auch praktische Einblicke erleben.
Besondere Anziehungspunkte waren unter anderem interaktive Aktionen wie ein Glücksrad, eine Popcornmaschine sowie die Präsentation innovativer Materialien aus der Abteilung Forschung und Entwicklung im Bereich Hörverstehen. Auch handgefertigte Produkte aus der Kreativen Gestaltung der Diakonie am Thonberg, Werkstatt für Menschen mit Behinderung, fanden großen Zuspruch.
Ein Highlight war die Live-Demonstration eines Außenarbeitsplatzes: Eine Mitarbeiterin der Diakonie am Thonberg zeigte vor Ort ihre Tätigkeit aus einer Kooperation mit einer regionalen Bäckerei und veranschaulichte damit praxisnah gelebte Inklusion im Arbeitsalltag.
Impulse aus Politik und Fachwelt
Die Eröffnungsveranstaltung wurde durch das inklusive Vokalensemble „Thonkunst“ der Diakonie am Thonberg musikalisch begleitet und setzte ein starkes Zeichen für gelebte Teilhabe. In den anschließenden Beiträgen wurde die Bedeutung von Arbeit für gesellschaftliche Zugehörigkeit hervorgehoben.
Zentrale Themen des Kongresses waren unter anderem die Weiterentwicklung von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sowie die Stärkung eines inklusiven Arbeitsmarktes. Vertreter*innen aus Politik und Fachwelt betonten, dass Arbeit weit mehr als reine Existenzsicherung sei – sie bedeute Teilhabe, Anerkennung und Selbstwirksamkeit.
Auch die geplanten Reformen im Werkstattbereich wurden intensiv diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass Werkstätten weiterhin eine wichtige Rolle spielen, sich jedoch kontinuierlich weiterentwickeln müssen, um Übergänge in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern und individuelle Perspektiven zu stärken.
Netzwerken und fachlicher Austausch
Neben den inhaltlichen Impulsen stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die BBW-Leipzig-Gruppe konnte zahlreiche Kontakte zu Vertreter*innen aus Verbänden, Institutionen und Politik knüpfen und bestehende Netzwerke weiter ausbauen.
Der Besuch verschiedener Stände sowie die Teilnahme an Workshops und Vorträgen boten zusätzliche Einblicke in innovative Ansätze und Best-Practice-Beispiele im Bereich der beruflichen Inklusion.
Fazit
Der Fachkongress „You can! 2026“ hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig und zukunftsweisend inklusive Arbeitsmodelle sind. Die BBW-Leipzig-Gruppe zieht eine durchweg positive Bilanz: Der intensive Austausch, die große Resonanz am Stand und die vielfältigen Impulse aus Fachpraxis und Politik bestätigen das gemeinsame Engagement für mehr Teilhabe im Arbeitsleben.
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